Externer vs. interner Datenschutzbeauftragter

Ein externer Datenschutzbeauftragter hat die gleichen Aufgaben wie ein interner Datenschutzbeauftragter (DSB). Für ein Unternehmen jedoch von entscheidendem Vorteil: der externe Datenschutzbeauftragte ist oftmals preiswerter.

Kein erweiterter Kündigungsschutzes

Im Gegensatz zu einem internen Datenschutzbeauftragten verfügt der externe Datenschutzbeauftragte nicht über einen erweiterten Kündigungsschutz. Das bedeutet, dass der Vertrag der externen Bestellung Kündigungsfristen vorsehen kann. Dem internen Datenschutzbeauftragte hingegen steht  während seiner Tätigkeit und ein Jahr darüber hinaus ein erweiterten Kündigungsschutz zu,

Verbesserte Haftung / Absicherung

Ein externer Beauftragter kann für sein Handeln verantwortlich gemacht werden. Üblicherweise verfügt dieser auch über eine dahingehend spezialisierte Betriebs- und Vermögensschadenshaftplicht.

Überschaubarer und transparenter Kostenfaktor

Oftmals ist eine externe Bestellung für das Unternehmen die deutlich preiswertere Alternative, da mit dem Unternehmen ein Vertrag über Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Kosten geschlossen wird. Ein interner Datenschutzbeauftragter ist in seiner Zeiteinteilung und Tätigkeit frei und weisungsungebunden.

Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen an die Fachkunde

Ein Datenschutzbeauftragter – unabhängig ob intern oder extern – ist stets angehalten, sich in Bezug auf aktuelle Gesetzesänderungen und Anwendungen fort- und weiterzubilden. Diese Kosten spart ein Unternehmen beim Einsatz eines externen Datenschutzbeauftragten.

Vermeidung von Interessenskonflikten

Der externe Bestellte ist in der Regel nicht im Unternehmen verankert, daher sind Interessenkonflikte mit anderen Bereichen und Themen unwahrscheinlich.

 

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